Sockelabdichtung

Sockelabdichtung a

Die Aufgabe der Abdichtungsmaßnahmen in und hinter der Verblendschale besteht darin, die Innenbauteile bei der zweischaligen Außenwand, unabhängig von der Wasseraufnahmefähigkeit der Verblendschale, vor Feuchtigkeit zu schützen. Denn bei einem aus Mauersteinen und Mörtel unter Baustellenbedingungen hergestellten Mauerwerk ist stets davon auszugehen, dass die Verblendschale wasserdurchlässig ist.

Bei Schlagregen wird die Hauptwassermenge über die Verblendschale abgewehrt. Auch wird die geringe Wassermenge, die meist bei freistehenden Gebäuden an den Wetterseiten durch das Fugennetz in die Hohlschicht eindringt, beim Abfließen wieder von der Rückseite der Verblendschale aufgenommen und kapillar an die Mauerwerksoberfläche transportiert. Nur in sehr seltenen Fällen kann das durch die erblendschale durchgeschlagene Regenwasser unten in der Hohlschicht ankommen, so dass dann die Sockelabdichtung und die offenen Stoßfugen zur Entwässerung der Verblendschale notwendig wären.



Gemäß der Abdichtungsnorm DIN 18195-4 besteht aber auch die Möglichkeit, abweichend von DIN 1053-1, die Sockelabdichtung einfacher zu gestalten. Zur Abdichtung des Sockels gegen Bodenfeuchtigkeit wird in der neuesten Ausgabe der DIN 18195-4 folgende Regelung definiert: „Bei unverputzt bleibendem zweischaligen Mauerwerk am Gebäudesockel Verblendmauerwerk) kann die Abdichtung nach 6.1.1 hinter der Verblendung auf der Außenseite der Innenschale hochgeführt werden. Der Schalenzwischenraum sollte am Fußpunkt der Verblendschale oberhalb der Geländeoberfläche entwässert werden.

Erfolgt die Entwässerung unterhalb der Geländeoberfläche, ist in eine Sickerschicht oder Dränung zu entwässern.
Eine Regelabdichtung gemäß DIN 18195-4, Abschnitt 6.1.1, stellt die Variante b) dar. Diese Ausführung findet jedoch in Norddeutschland kaum Beachtung. Denn bei zweischaligen Außenwänden beginnt die Verblendschale aus optischen Gründen meist unterhalb der Geländeoberfläche. Für diesen all kann daher nur die Variante c) empfohlen werden, die eine erhebliche Vereinfachung bei Sockelabdichtung von zweischaligen Außenwänden darstellt.
Diese Ausführung lässt eine dauerhaft funktionstaugliche Sockelabdichtung der zweischaligen Außenwände zu. Darüber hinaus ist diese Variante sehr wirtschaftlich, da einerseits Material gespart (keine Z-Folie), andererseits wegen einfacher Handhabung die Bauzeit deutlich verkürzt wird.

Sockelabdichtung b

Vielmehr wird die Sockelabdichtung dafür gebraucht, das Gebäude gegen Bodenfeuchtigkeit in unterschiedlichen Intensitäten zu schützen.

Das Prinzip einer fachgerechten Sockelausbildung, entsprechend den Anforderungen der DIN 1053-1, zeigt die Skizze Variante a). Diese Ausführung stellt den Stand der heutigen Sockelabdichtung bei zweischaligen Außenwänden in Norddeutschland dar. Die zweistufige Sockelabdichtung ist zwar bei fachgerechter Ausführung sehr sicher, ist allerdings mit einem sehr großen Aufwand verbunden. Häufig ist sie wegen der bereits oben beschriebenen Schlagregenabwehr der Verblendschale ohnehin überflüssig. Darüber hinaus wird häufig über folgende Eigenschaften der Abdichtung gestritten:

  • Material der Abdichtung
  • Gefälle der Abdichtung in der Hohlschicht
  • Einbindetiefe in der Verblendschale
  • Ausbildung im Bereich der Stöße und Gebäudeecken



Sockelabdichtung c

Gemäß der Abdichtungsnorm DIN 18195-4 besteht aber auch die Möglichkeit, abweichend von DIN 1053-1, die Sockelabdichtung einfacher zu gestalten. Zur Abdichtung des Sockels gegen Bodenfeuchtigkeit wird in der neuesten Ausgabe der DIN 18195-4 folgende Regelung definiert: „Bei unverputzt bleibendem zweischaligen Mauerwerk am Gebäudesockel Verblendmauerwerk) kann die Abdichtung nach 6.1.1 hinter der Verblendung auf der Außenseite der Innenschale hochgeführt werden. Der Schalenzwischenraum sollte am Fußpunkt der Verblendschale oberhalb der Geländeoberfläche entwässert werden.

Erfolgt die Entwässerung unterhalb der Geländeoberfläche, ist in eine Sickerschicht oder Dränung zu entwässern

Eine Regelabdichtung gemäß DIN 18195-4, Abschnitt 6.1.1, stellt die Variante b) dar. Diese Ausführung findet jedoch in Norddeutschland kaum Beachtung. Denn bei zweischaligen Außenwänden beginnt die Verblendschale aus optischen Gründen meist unterhalb der Geländeoberfläche. Für diesen all kann daher nur die Variante c) empfohlen werden, die eine erhebliche Vereinfachung bei Sockelabdichtung von zweischaligen Außenwänden darstellt.
Diese Ausführung lässt eine dauerhaft funktionstaugliche Sockelabdichtung der zweischaligen Außenwände zu. Darüber hinaus ist diese Variante sehr wirtschaftlich, da einerseits Material gespart (keine Z-Folie), andererseits wegen einfacher Handhabung die Bauzeit deutlich verkürzt wird.